So ist der Garten in der Hausratversicherung geschützt

Eigentümer sowie auch Mieter entscheiden sich nicht grundlos für Wohnobjekte mit Garten. Wer eine solche Entscheidung trifft, möchte den Garten auch nutzen – meist als Ort der Entspannung. Dementsprechend wird oft ein hoher Aufwand betrieben, um den Garten zu gestalten und ihn im Anschluss auch so zu erhalten.

Zumal es keinesfalls nur bei der typischen Gartenarbeit bleibt. Zunehmend häufiger gehen Gartenbesitzer dazu über, stattliche Beträge zu investieren. Vor allem bei den Pflanzen wird nicht gespart, oft fließen größere Summen in die Begrünung. Zudem kommen häufig noch Gartengeräte, Gartenhaus und Gartenmöbel hinzu.

Diese Schäden können sich im Garten ereignen

Je mehr Geld in einen Garten investiert wird, desto intensiver beschäftigt man sich mit der Frage, ob die Hausratversicherung einen ausreichenden Schutz verspricht. Man denke nur an einen Einbruch in das Gartenhaus. Leider kommt es immer wieder vor, dass Diebe zuschlagen und beispielsweise wertvolle Gartengeräte stehlen. Auch Gartenmöbel werden häufig aus Gärten oder von Terrassen gestohlen.

Doch nicht nur Kriminelle stellen eine Bedrohung dar. Zahlreiche Schäden gehen auf das Konto des Wetters. Besonders im Sommer ist es nicht ungewöhnlich, dass große Hagelkörner fallen und dadurch große Schäden anrichten. Zumal es noch schlimmer kommen kann: Wenn der Blitz einschlägt, droht ein Brandschaden, der besonders kostspielig wird.

Was die Hausratversicherung leistet

Die Hausratversicherung bietet einen Schutz, der in seiner Bedeutung nicht zu unterschätzen. So mancher Schaden kann tatsächlich auf diesem Weg reguliert werden. Abgedeckt sind Schäden, die auf Blitzschlag, Hagel und Einbruchdiebstahl zurückzuführen sind. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass der Versicherer nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung leistet. Es folgt eine kurze Übersicht der wichtigsten Rahmendaten.

Diebstahl: Diebstahlschäden werden nur reguliert, wenn der gestohlene Hausrat entsprechend gesichert war. Die Aufbewahrung im Freien verspricht keine ausreichende Sicherheit. Gartenmöbel etc. sind daher nur versichert, wenn die Aufbewahrung im Wohngebäude erfolgt. Gartenhäuser können je nach Tarif ebenfalls versichert sein, allerdings gilt eine verringerte Entschädigungsgrenze.

Blitz und Hagel: Hier ist die Situation ähnlich. Was im Freien steht, ist nicht versichert. Wenn sich beispielsweise ein Gewitter ankündigt, sollte empfindlicher Hausrat in das Gebäude geholt werden.

Dies könnte Sie auch interessieren: