Außenversicherung: So sind Gartenmöbel in der Hausratversicherung abgesichert

Der Sinn und Zweck einer Hausratversicherung besteht vorrangig darin, den in Wohnräumen befindlichen Hausrat gegen Gefahren wie Brand, Leistungswasser und Diebstahl abzusichern. Doch der Schutz gilt keinesfalls nur innerhalb der Wohnräume, dank der enthaltenen Außenversicherung ist der Hausrat auch in Außenbereichen versichert.

Für zahlreiche Versicherungsnehmer ist dieser Schutz wichtig, das sie Teile ihres Hausrats außerhalb der Wohnräume aufbewahren. Hierbei kann es sich teilweise um sehr wertvolle Sachen handeln, unter anderem um Gartenmöbel.

Gartenmöbel in der Hausratversicherung

Noch nie zuvor haben die Bundesbürger so viel Geld in Gartenmöbel investiert. Die Zeiten, in denen man sich mit preiswerten Campingmöbeln zufrieden gegeben hat, sind vorbei. Gartenstühle, Liegen und Tische sind oftmals von hoher Qualität und daher in der Anschaffung relativ kostspielig. Da wundert es nicht, dass viele Personen wissen möchten, ob ihre im Garten oder auf der Terrasse stehenden Möbel auch tatsächlich versichert sind.

Grundsätzlich besteht dieser Schutz. Jeder Hausrattarif beinhaltet eine Außenversicherung. So gesehen ist es problemlos möglich, Gartenmöbel sowie auch anderen Hausrat im Freien aufzubewahren. Allerdings sollte man die Einschränkungen kennen, denn die sind nicht ganz ohne.

Einschränkungen des Versicherungsschutzes

Die mit Abstand größte Einschränkung ist die Aufhebung des Diebstahlschutzes. Diebe haben bei Gartenmöbel leichtes Spiel. Häufig müssen sie nur über Hecken oder Zäune steigen, um direkten Zugriff auf die teilweise sehr wertvollen Möbelstücke zu erhalten. Dementsprechend greift dieser Schutz nicht – es sei denn, der Versicherungsnehmer ergreift gezielte Maßnahmen zum Diebstahlschutz. Das Anketten der Möbel über Nacht oder das Unterstellen in abgeschlossenen Räumen zählt beispielsweise dazu. Allerdings sollte mit dem Versicherer im Vorfeld geklärt werden, ob die jeweils vorgesehene Sicherungsmaßnahme tatsächlich einen ausreichenden Schutz verspricht.

Weitere Einschränkungen existieren im Hinblick auf das Sturmrisiko. Regen, Hagel und häufig sogar Blitzschlag zählen als Risiken, die etliche Versicherer vom Schutz gezielt ausklammern. Wenn sich ein Sturm anbahnt ist es daher ratsam, kein Risiko einzugehen, indem die Möbel ins Gebäude geholt oder an einem anderen sicheren Ort (z.B. Gartenhaus, sofern eines existiert und versichert ist) unterzustellen.

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