Wochenendhaus

Unter einem Wochenendhaus ist ein Haus oder auch eine Wohnung zu verstehen, die zwar nicht dauerhaft aber dafür regelmäßig bewohnt wird. Entsprechende Immobilien erfreuen sich schon seit Jahren einer starken Beliebtheit: Viele Menschen zieht es an den Wochenenden auf das Land oder auch an das Meer, um dort zu entspannen und sich vom stressigen Alltag erholen zu können. Die Immobilien werden entweder gekauft oder auch gemietet. Wegen der intensiven Nutzung sind dort oftmals große Teile des Hausrats untergestellt, die in der Summe ganz schön wertvoll sein können. Daher stellen sich viele Leute die Frage, wie es um den Versicherungsschutz bestellt ist bzw. ob ein Schutz durch eine bestehende und auf eine andere Immobilie lautende Hausratversicherung geboten ist.

Leider muss diese Frage verneint werden: Im Bereich der Wochenendhäuser verhält es sich so, dass eine bestehende Versicherung keinen Schutz bietet. Stattdessen gilt es eine zusätzliche Versicherung für den Hausrat abzuschließen. Der Hauptgrund besteht darin, dass Wochenendhäuser vergleichsweise regelmäßig genutzt werden und deshalb einen weiteren bzw. zusätzlichen Haushalt verkörpern. Für diesen gilt es eine eigenständige Versicherung abzuschließen.

Was den Beitrag betrifft, so ist zu berücksichtigen, dass dieser bei Wochenendhäusern vergleichsweise hoch ausfallen kann. Dies hat einen ganz bestimmten Grund: Weil ein Wochenendhaus nicht dauerhaft bewohnt wird, ist das Risiko schlichtweg höher bemessen. So haben beispielsweise Einbrecher ein leichteres Spiel oder Wasserschäden werden nicht immer sofort bemerkt. Deshalb ist mit einem höheren Beitrag zu rechnen. Außerdem können auch noch weitere Faktoren, wie beispielsweise die Lage der Immobilie einen Einfluss auf die Beitragshöhe der Hausratversicherung nehmen.