Wertpapiere

Unter Wertpapieren sind Urkunden zu verstehen, die aus dem Bereich der Geldanlage stammen. Anleger kaufen Wertpapiere, um Investments zu tätigen und somit Renditen und Verkaufsgewinne zu erzielen. Beim Großteil der Wertpapiere, die von Privatpersonen gekauft werden, handelt es sich um Aktien und Anleihen.

Obwohl Wertpapiere in der Regel in speziellen Depots bei Banken und Brokern aufbewahrt werden, kommt es in der Praxis manchmal vor, dass entsprechende Urkunden auch privat bzw. in eigenen Räumlichkeiten aufbewahrt werden. In solch einem Fall werden die Wertpapiere zu den so genannten Wertsachen gezählt und sind somit über die Hausratversicherung versichert. Sollte es zu einem Diebstahl kommen oder die Wertpapiere bei einem Brand vernichtet werden, so kann der Schaden gegenüber dem Versicherer geltend gemacht werden.

Versicherungsnehmer müssen beachten, dass für Wertpapiere entsprechende Entschädigungsgrenzen gelten. Auf welchen Betrag sich die Grenzen belaufen, hängt ganz vom jeweiligen Versicherer ab. Man sollte sich vergewissern, dass auf jeden Fall ein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass dieser Schutz ausschließlich dann besteht, wenn die Wertpapiere gesichert aufbewahrt werden. Die Aufbewahrung hat in seinem Stahlschrank bzw. in einem Tresor zu erfolgen, welcher den Vorgaben des Versicherers gerecht wird. Sollte die Aufbewahrung anderweitig erfolgen, so gilt eine verringerte Versicherungsgrenze. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass sich der Versicherungsschutz in solch einem Fall je nach Versicherer auf ca. 500 Euro beläuft – und zwar für sämtliche Wertpapiere zusammen.

Ebenso ist zu berücksichtigen, dass der Versicherungsnehmer ausschließlich dann eine Entschädigung leistet, wenn die einstiege Existenz der Wertpapiere nachgewiesen werden kann.