Mobiliarverglasung

Der sogenannten Mobiliarverglasung werden verschiedene Glaselemente zugeschrieben die sich am Mobiliar bzw. an einzelnen Möbelstücken befinden. Das Spektrum einzelner Glaselemente, die hier eingeschlossen sind bzw. zur Mobiliarverglasung gezählt werden, ist äußerst groß. Es reicht von einfachen Glasschiebetüren, die sich an Schränken befinden, bis hin zu Spiegeln. Ebenso werden Glasgegenstände zur Mobiliarverglasung gezählt, die sich nicht unmittelbar am Mobiliar befinden. Auch klassische Zimmerspiegel, Glasabdeckungen von Bildern usw. werden zur Mobiliarverglasung gezählt. Des Weiteren ist es so, dass auch Glastische bzw. deren Tischplatten zu dieser Art von Verglasung zählen.

Beschädigungen und Zerstörungen, die an der Mobiliarverglasung auftreten, sind im Rahmen der Hausratversicherung grundsätzlich eingeschlossen. Somit können entsprechende Schäden gegenüber dem Versicherer mühelos geltend gemacht werden. Allerdings sollte man sich als Versicherungsnehmer der Tatsache bewusst sein, dass es im Schadensfall häufig erforderlich ist, die Kosten erst einmal selbst zu übernehmen. In den meisten Fällen werden schließlich nicht gleich die gesamten Möbelstücke ersetzt – stattdessen werden die beschädigten Glaselemente ausgetauscht. Daher kann nicht einfach ein Kaufbeleg eingesendet werden. Stattdessen gilt es die Rechnung des Glasers zu übernehmen und diese anschließend an den Versicherer zu senden.

Sofern man besonders viele oder auch besonders wertvolle Gegenstände besitzt, die aus Glas gefertigt sind, kann es unter Umständen empfehlenswert sein, eine eigenständige Glasversicherung abzuschließen. Dies kann beispielsweise dann als ratsam gelten, wenn man über große und dementsprechend teure Zimmerfenster verfügt. Vor allem bei einem großen Wohnzimmerfenster kann der Abschluss einer Glasversicherung sehr empfehlenswert sein.