Mietereinbauten

Als Mietereinbauten werden Gegenstände bezeichnet, die vom Mieter angeschafft und in die Wohnräume eingebaut bzw. integriert werden. Auch wenn sie mit dem Gebäude verbunden werden, bleiben sie Eigentum des Vermieters. Das Spektrum an Gegenständen, die in den Bereich der Mietereinbauten fallen, ist äußerst groß. Es reicht vom Teppichboden bis hin zur Deckenlampe. Der Mieter trägt grundsätzlich die Verantwortung für entsprechende Gegenstände. In der Regel hat er diese im Rahmen eines späteren Auszugs wieder zu entfernen – es sei den, er einigt sich mit dem Vermieter auf eine Übernehme bzw. einen Verkauf.

Ob die Mietereinbauten vom Versicherungsschutz einer Hausratversicherung abgedeckt sind, hängt im Wesentlichen davon ab, um welche Gegenstände es sich handelt. Verallgemeinert kann gesagt werden, dass die Hausratversicherung einen Schutz bietet, der Mietereinbauten einschließt. Für den Großteil der Gegenstände trifft dies zu: Einbauschränke, Lampen, Teppichböden etc. sind versichert.

Es gibt aber auch Ausnahmen. So kann es beispielsweise vorkommen, dass langjährige Mieter größere Änderungen am Gebäude durchführen, beispielsweise indem sie zusätzliche Fenster, Rollläden etc. einbauen. In solchen Fällen existiert kein Versicherungsschutz. Dies liegt im Zusammenhang mit der Definition des Begriffs Hausrat: Der Hausrat umfasst die Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs. Typische Gebäudebestandteile sind hingegen ausgeschlossen. Für diese gilt es einen anderweitigen Versicherungsschutz zu schaffen, beispielsweise durch den Abschluss einer Gebäudeversicherung.