Arbeitsgeräte

Hilfsmittel oder Maschinen, die man beruflich einsetzt, werden als Arbeitsgeräte bezeichnet. In der Praxis kommt es relativ häufig vor, dass Berufstätige ihre Arbeitsgeräte mit nach Hause nehmen und im Wohnraum aufbewahren. Weil diese zum Teil von beachtlichem Wert sein können, stellen sich etliche Personen die Frage, ob ein Versicherungsschutz durch die Hausratversicherung besteht.

Diesbezüglich kann Entwarnung gegeben werden: Wer Arbeitsgeräte wie Hammer, Säge oder Mobiltelefon in seinem Haushalt aufbewahrt, braucht sich keine Sorgen zu machen, diese Gegenstände sind im Rahmen der Hausratversicherung mitversichert. Es ist lediglich zu beachten, dass es sich bei den Gegenständen zweifelsfrei um Arbeitsgeräte handelt.

Anders sieht es hingegen aus, wenn man sogenannte Arbeitsstoffe mit nach Hause nimmt. Hierunter sind Gegenstände zu verstehen, dir zur Ausführung der Arbeit nur indirekt benötigt werden oder die als Handelsware gelten. Wenn beispielsweise Produkte, die eigentlich für den Verkauf bestimmt sind, im Wohngebäude verwahrt werden, fallen diese nicht in den Bereich der Arbeitsgeräte. Dies hat zur Folge, dass kein Versicherungsschutz besteht: Die klassische Hausratversicherung schließt Arbeitsstoffe nicht mit ein. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass es auch keinen Unterschied macht, ob man sich in einem Angestelltenverhältnis befindet oder man selbständig ist: Arbeitsstoffe sind nicht versichert.

Wenn man sich nicht sicher ist, ob bestimmte Gegenstände, die man von der Arbeit mit nach Hause nimmt, als Arbeitsgeräte deklariert werden können, setzt man sich am besten mit der Versicherung in Verbindung. So kann man sich am besten Gewissheit verschaffen und direkt klären, ob ein Versicherungsschutz besteht.