Anpassung der Versicherungssumme

Es gibt einige Versicherer, die im Rahmen des Versicherungsvertrags eine regelmäßige Anpassung der Versicherungssumme vereinbaren. Hierbei handelt es sich um einen Vertragsbestandteil, welcher dem Versicherungsnehmer garantieren soll, jederzeit ausreichend versichert zu sein. Zentraler Punkt ist die Versicherungssumme: Diese wird einmal im Jahr – meist zu Beginn des Kalenderjahres – angepasst bzw. um einen gewissen Prozentsatz erhöht.
Die Erhöhung der Versicherungssumme erfolgt natürlich nicht grundlos. Hintergedanke ist die fortlaufend stattfindende Inflation: Von Jahr zu Jahr finden in den meisten Bereichen leichte Preissteigerungen statt. Diese Preissteigerungen führen dazu, dass viele Produkte und Gegenstände immer teurer werden – was letztendlich ebenso für den Hausrat zutrifft. Damit es zu keiner Unterversicherung kommt und der Versicherungsnehmer im Schadensfall auf einem Teil der Kosten sitzen bleibt, erfolgt eine entsprechende Angleichung.

Die Erhöhung der Versicherungssumme führt in den meisten Fällen zu einer Anpassung des Versicherungsbeitrags. In den meisten Fällen ist es allerdings so, dass sich diese kaum bemerkbar macht – Grund ist die vergleichsweise geringe Anpassung der Versicherungssumme. In den meisten Fällen findet sich die Erhöhung der Versicherungssumme in einem Bereich von etwa 1 bis 3 Prozent wieder.

Es ist anzumerken, dass längst nicht alle Versicherungsunternehmen auf diese Art und Weise verfahren. Teilweise handelt es sich bei der Anpassung der Versicherungssumme um eine Option, die freiwillig gewählt werden kann – dementsprechend muss jeder Versicherungsnehmer selbst entscheiden, wie er verfährt. Wer einen optimalen Schutz für seinen Hausrat wünscht, entscheidet sich für die Option, wem ein leichter, fortlaufender Anstieg des Beitrags nicht gefällt, entscheidet sich dagegen.