Hausratversicherung 2017

Der Versicherungsmarkt befinde sich fortlaufend in Bewegung. Somit bringt er Jahr für Jahr einige Neuerungen mit sich. Hiervon sind auch einige Hausratversicherungstarife betroffen. Auf dieser Seite haben wir für Sie einen Überblick der Änderungen in der Hausratversicherung 2017 zusammengetragen. Besonders wenn Sie sich auf der Suche nach einem neuen Tarif befinden, erhalten Sie hier praktische Tipps und Ratschläge.

Unwetter Rückblick: Hagelschäden, Sturmschäden und Hochwasser

Es gibt Jahre, in denen einzelne Regionen Deutschlands von schweren Unwettern heimgesucht werden. Für betroffene Versicherungsnehmer und Versicherer sind dies keine guten Jahre. Schließlich drohen hohe Kosten, was oft zu einem Anstieg der Beiträge führt. Zumal von den Beitragserhöhungen auch Versicherungsnehmer betroffen sind, die keinen Schaden zu melden hatten.

Wer von einer Beitragserhöhung betroffen ist, sollte deshalb prüfen, ob sich der Wechsel zu einem anderen Hausratversicherer empfiehlt. Womöglich punktet eine andere Hausratversicherung mit vergleichbaren Leistungen in Verbindung mit einem niedrigeren Beitrag.

Im Jahr 2016 ging es vergleichsweise ruhig zu. Die Anzahl der Hochwasser und Stürme hielt sich in Grenzen. Es gibt lediglich eine Ausnahme, nämlich das Sturmtief „Elvira“, das in einigen Teilen von Baden-Württemberg und Bayern heftige Schäden hinterlassen hat. In Summe belaufen sic die Unwetterschäden auf rund 2 Mrd. Euro, was ca. 400 Mio. Euro unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre liegt. Dementsprechend lastet auf der Hausratversicherung 2017 kein ganz so hoher Druck, d.h. bei vielen Versicherern bleiben die Beiträge stabil.

Risiko der Unterversicherung

Ein großes Thema im Jahr 2017 ist die Unterversicherung. Ein Hausratversicherer stellt eine Unterversicherung fest, wenn der Wert des gesamten Hausrats die vereinbarte Versicherungssumme überschreitet. Im Schadensfall kann der Versicherer dazu berechtigt sein (je nach Tarif), den Entschädigungsbetrag im entsprechenden Verhältnis zu kürzen.

Allerdings gibt es zunehmend mehr Hausratversicherer, die spezielle Hausrattarife mit Unterversicherungsverzicht anbieten. D.h. im Schadensfall prüft der Versicherer nicht, ob eine Unterversicherung vorliegt. Somit besteht auch kein Risiko, dass der Hausratversicherer eine Kürzung des Entschädigungsbetrags vornimmt.

Wir möchten anmerken, dass solche Hausrattarife nicht automatisch die beste Wahl verkörpern. Auf der einen Seite ist ein Unterversicherungsverzicht reizvoll, auf der anderen Seite kann er an einen höheren Beitrag gekoppelt sein. Je nach Einzelfall kann es deshalb sinnvoller sein, den Wert des eigenen Hausrats genau zu ermitteln und die Versicherungssumme entsprechend festzusetzen. So lässt sich das Risiko einer Unterversicherung nämlich auch ausschließen.

Trend 2017: Deckungskonzepte verschiedener Makler

Einige Versicherungsvertriebe sind mit den Tarifen in der Hausratversicherung unzufrieden. Sie wünschen sich Hausrattarife, die noch realistischer auf die Kundenbedürfnisse bestimmter Zielgruppen abgestimmt sind. Deshalb warten zunehmend mehr Vertriebe mit eigenen Deckungskonzepten auf. Hierbei handelt es sich um spezielle Hausratversicherungen, die in Kooperation mit namhaften Versicherern realisiert werden.

Solch eine Absicherung des Hausrats muss also nicht schlechter sein. Im Gegenteil: So manches Deckungskonzept verspricht starke Leistungen in Verbindung mit niedrigen Beiträgen. Weil der Schutz von etablierten Hausratversicherern stammt, ist nichts zu befürchten. Dementsprechend werten wir die Zunahme an neuen Deckungskonzepten in der Hausratversicherung als positive Entwicklung.

Dieser Trend hat sich zuletzt verstärkt. Allerdings bringt er den Nachteil mit sich, dass der Versicherungsmarkt im Jahr 2017 noch schwieriger zu überblicken ist. Umso wichtiger ist es für Interessenten, einen Hausratversicherung Vergleich zu machen. Je mehr Tarife miteinander verglichen werden, desto leichter fällt es, den eigenen Hausrat hervorragend abzusichern.

Konsolidierung der Versicherer

Die Gewinne, die Versicherer in einzelnen Versicherungszweigen erwirtschaften, schwanken stark. Die Hausratversicherung gilt als stabil und bereitet den Versicherern relativ wenige Sorgen. Zwar ist auf dem Markt ein ausgeprägter Wettbewerb festzustellen, doch insgesamt ist keine Konsolidierung festzustellen. D.h. die einzelnen Hausratversicherer bleiben weiterhin am Markt aktiv.

Ein anderes Bild zeichnet sich im Versicherungszweig der Wohngebäudeversicherung ab. Sie ist mit der Hausratversicherung eng verknüpft, da ähnliche Risiken versichert werden. Allerdings tun sich die Wohngebäudeversicherer am Markt schwer. Hohe Risiken werden vergleichsweise günstig versichert, d.h. die Versicherungsnehmer erhalten für ihre Beiträge sehr starke Leistungen. Die Folge ist, dass sich einzelne Versicherer vom Markt zurückziehen, d.h. hier ist eine Konsolidierung festzustellen. Außerdem haben mehrere Versicherer ihre Beiträge erhöht.

Nicht jeder Testsieger ist eine gute Wahl

Damit ein ausreichender Schutz des Hausrats gewährleistet ist, ohne lange nach der passenden Hausratversicherung suchen zu müssen, wird gerne auf Testsieger gesetzt. Angehende Versicherungsnehmer versuchen online zu ermitteln, welcher Tarif als Testsieger 2017 abgeschnitten hat. Dieser wird dann gewählt – ganz in der Hoffnung, dass die persönlichen Gegenstände einschließlich Fahrrad und Wertsachen gut versichert sind.

Doch gerade bei Testsiegern gilt es aufzupassen. Jeder Test ist anders konzipiert und liegt womöglich Annahmen zugrunde, die von der persönlichen Situation stark abweichen. Sollten Sie z.B. zeitweise Bargeld oder andere Wertsachen in entsprechender Größenordnung zu Hause aufbewahren, wird unter Umständen ein abweichender Schutz benötigt. Wer wiederum ein wertvolles Fahrrad besitzt, muss seinen Tarif ohnehin sehr gezielt auswählen.

Ein simpler Test kann die möglichen Schäden und die erforderliche Versicherungssumme gar nicht so präzise berücksichtigen. Deshalb ist ein gezielter Vergleich mit Berücksichtigung von Beiträgen und Leistungen das bessere Mittel, um den passenden Schutz zu finden.

Hausratversicherung Vergleich 2017

Es dürfte deutlich geworden sein, dass sich am Markt einiges verändert hat. Die Auswahl an Hausrattarifen bleibt groß. Gleichzeitig bestehen zwischen den einzelnen Tarifen zum Teil erhebliche Unterschiede was Beiträge und Leistungen betrifft. Deshalb ist es wichtig, bei der Tarifwahl keine voreilige Entscheidung zu treffen, sondern zuerst einen Hausratversicherung Vergleich zu machen.

Wer Tarife vergleichen möchte, sollte nicht nur auf die Höhe der Beiträge achten. Eine gute Hausratversicherung ist zwar günstig, punktet aber gleichzeitig bei den Leistungen. Unser Vergleich hilft Ihnen dabei, die Leistungen der einzelnen Hausrattarife zu berücksichtigen und somit einen guten Schutz mit abgestimmter Versicherungssumme zu finden. Nutzen deshalb auch Sie die Chance und machen Sie jetzt Ihren persönlichen Vergleich.