Vandalismus: Hausratversicherung oft mit großen Einschränkungen

Beim Vandalismus handelt es sich um eine Sache, die man früher oft nur aus den Nachrichten kannte. Doch leider haben sich die Zeiten geändert. Zunehmend häufiger kommt es vor, dass unbescholtene Bürger zum Opfer von Vandalen werden. Damit ist nicht gemeint, dass sie körperlich angegriffen werden. Im Mittelpunkt der Angriffe steht das Eigentum. Ganz egal ob Auto, Fahrrad, Eingangstür oder Gartenzaun: Zunehmend häufiger wird fremdes Privateigentum bewusst von anderen Personen beschädigt.

Besonders in den Großstädten handelt es sich hierbei um ein sehr ernsthaftes Problem. Eines der besten Beispiele ist die Bundeshauptstadt. In Berlin ist der Vandalismus sehr häufig anzutreffen. Im Grunde vergeht keine Nacht, in der nicht irgendwo Privateigentum zerstört wird. Meist sind Jugendliche oder junge Erwachsene am Werk, die ihren Frust abbauen und dabei keine Rücksicht auf das Eigentum anderer nehmen.

Wer selbst betroffen ist, wird froh darüber sein, wenn die Hausratversicherung auch Schäden durch Vandalismus abdeckt. Allerdings kommt es bei der Schadensregulierung oftmals zur großen Enttäuschung. Nicht selten ist der Versicherungsschutz in diesem Fall stark eingeschränkt. Etliche Versicherer zahlen beispielsweise nur, wenn entsprechende Schäden in Verbindung mit Einbruchdiebstählen aufgetreten sind.

Prinzipiell handelt es sich hierbei um eine vernünftige Absicherung, denn leider kommt es immer wieder vor, dass Einbrecher auch randalieren und somit große finanzielle Schäden hervorrufen. Doch im Hinblick auf den Vandalismus, der in vielen Großstädten festzustellen ist, hilft solch eine Absicherung nicht.

Dementsprechend sollten Interessenten ganz genau hinsehen, wenn sie eine Hausratversicherung abschließen. Die Unterschiede im Hinblick auf die gebotene Leistung der einzelnen Versicherer sind groß. Wer gut vergleicht und seinen Tarif gezielt auswählt, ist am Ende besser versichert.

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