Im Urlaub: Nicht jeder sollte den Haustürschlüssel bekommen

Die Urlaubszeit ist für den Hausrat eine gefährliche Zeit. Wie im vorangegangen Blogpost deutlich gemacht wurde, steigt das Risiko während der Urlaubszeit an. Da niemand Zuhause ist, werden Schäden nicht immer sofort bemerkt. Dies kann wiederum dazu führen, dass ein höherer Schadensumfang entsteht.

Außerdem könnte es passieren, dass Einbrecher auf Haus oder Wohnugn aufmerksam werden. Als verräterisch gelten zum Beispiel Briefkästen, die nicht geleert werden. Aber auch Rollläden, die durchgehen hinuntergelassen sind, gelten als typische Merkmale.

Wegen all dieser Gefahren treffen zahlreiche Personen die Entscheidungen, jemanden mit einer regelmäßigen Besichtigung der Wohnräume zu beauftragen. Ganz typisch ist die Übergabe des Schlüssels an den Nachbarn. Der Nachbar soll regelmäßig die Post entnehmen und meist auch die Blumen gießen. Sollte ein Schaden am Hausrat entstanden sein, wird er dies auch bemerken und kann Meldung erstatten.

Allerdings darf man bei der Vergabe des Schlüssels nicht leichtsinnig sein. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass der Hausratversicherer nach Eintritt des Schadens die Leistung einer Entschädigungszahlung verweigert. Einer der schlimmsten Fälle, der eintreten kann, ist ein Einbruchdiebstahl, bei welchem keine konkreten Einbruchsspuren zu sehen sind. Dann wird sich der Versicherungsinspektor nämlich Fragen, wie überhaupt eingebrochen werden konnte.

Natürlich muss der Nachbar, der vorübergehend über den Haustürschlüssel oder Wohnungsschlüssel verfügte, nicht automatisch ein Einbrecher sein – aber dies gegenüber dem Versicherer zu beweisen, wird unter Umständen ganz schön schwierig. Außerdem darf man dieses Risiko tatsächlich nicht unterschätzen: Man sollte sich genau überlegen, wem man den Schlüssel für das traute Heim gibt.

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