Verlorene Hausschlüssel unbedingt der Versicherung melden

In den vergangenen Wochen wurden hier mehrere Beiträge veröffentlicht, die sich rund um das Thema Einbruchdiebstahl drehten. Im Wesentlichen wurde darauf hingewiesen, dass man den Einbrechern keine Chance geben darf: Sollte man auch nur vergessen, ein Fenster zu schließen, kann dies bereits den Versicherungsschutz kosten.

Im heutigen Beitrag soll diese Reihe abgeschlossen werden – und das mit einem wichtigen Hinweis. Einbrecher können nämlich auch gewaltlos in eine Gebäude eindringen, insbesondere wenn sie über Haus- oder Wohnungsschlüssel verfügen. Derartige Einbrüche sind keine Seltenheit: Sie kommen immer wieder vor. Dass die Hausratversicherung in solch einem Fall nicht zahlt, dürfte einleuchten.

Nun kann es natürlich vorkommen, dass Schlüssel verloren gehen. Im Hinblick auf den Versicherungsschutz ist dies ein bedeutsames Ereignis: Sollte man den Schlüsselverlust nicht dem Versicherer melden, ist dies kritisch. Der Versicherer wird dann im Schadensfall nicht zahlen. Es ist wichtig, sich mit dem Versicherer in Verbindung zu setzen und ihn über den Schlüsselverlust zu informieren.

Infolge wird man dazu angehalten sein, den Hausschlüssel zu ersetzen. Sehr erfreulich ist dies verständlicherweise nicht, schließlich sind neue Schlüssel nicht gerade preiswert. Hier können mit Leichtigkeit Kosten entstehen, die sich auf mehrere hundert Euro belaufen. Allerdings ist diese Verfahrensweise wichtig, schließlich könnten der verloren gegangene Schlüssel in die falschen Hände gelangen, sodass ein Einbruch nicht lange auf sich warten lässt.

Teilweise werden die Kosten für neue Schlüssel sogar vom Versicherer übernommen oder er leistet zumindest einen Beitrag. Ob diese konkrete Möglichkeit besteht, hängt immer vom Einzelfall bzw. der Hausratversicherung ab. Zwischen den Hausrattarifen der Anbieter bestehen teilweise größere Unterschiede bei den Leistungen. Einige Versicherer leisten in solchen Fällen Unterstützung, wobei allerdings angemerkt werden muss, dass es sich hierbei vorrangig um Premiumtarife handelt, die auch höhere Beiträge aufweisen.

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