Wann die Hausratversicherung bei Blitzschlag zahlt

Blitzschlag ist ein Risiko, das von den meisten Personen maßgeblich unterschätzt wird – zumindest so lange, bis ihr eigener Haushalt betroffen ist. Wenn nämlich der Blitzeinschlägt, kann dies immens schlimme Folgen nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Gebäudebrand, durch den die eigene Unterkunft mitsamt allem Hab und Gut vernichtet wird.

Auf die leichte Schulter sollte man das Risiko des Blitzschlags auch deshalb nicht nehmen, weil es nämlich vergleichsweise häufig zu Einschlägen kommt. Tausende von Blitzeinschläge finden Jahr für Jahr in Deutschland statt – und hiermit sind Einschläge in Gebäude gemeint, die Schäden nach sich ziehen. Die Anzahl der Blitze, die sich entladen und keine Schäden anrichten, liegt um ein Vielfaches höher.

Umso wichtiger ist es daher, dass eine ausreichende Absicherung existiert. Gebäude und Hausrat müssen versichert sein. Doch selbst mit Versicherungsschutz bestehen gewisse Einschränkungen. Das Risiko des Blitzschlags ist nämlich nur bedingt versichert. Die Hausratversicherung zahlt letztlich nur, wenn der Blitzschlag zur Entwicklung von Feuer führt. Sollte das Gebäude in Brand geraten und dadurch Hausrat zerstört werden, liegt ein Versicherungsfall vor.

Anders sieht es aus, wenn der Blitzschlag in die elektrischen Leitungen des Gebäudes einschlägt. Dies kann dazu führen, dass Elektrogeräte beschädigt werden. Der finanzielle Sachschaden ist nicht zu unterschätzen: Im Schadensfall drohen immens hohe Kosten, denn alle Elektrogeräte auf einmal zu ersetzen, wird unter Umständen ganz schön teuer.

Unglücklicherweise ist diese Art von Schaden nicht durch die Hausratversicherung geschützt. Sollte ein Blitz zur Beschädigung der Elektrogeräte führen, zahlen die meisten Versicherungen nicht. Wer einen solchen Schutz wünscht, sollte daher eine gezielte Tarifauswahl treffen: Einige Versicherer bieten eine solche Absicherung standardmäßig oder zumindest im Rahmen einer Erweiterung an.

Kommentare

  1. Hans-Jürgen Piekarski meint:

    Meine Hausratversicherung hat die Kosten für den neuen Fernseher (2.300,00 €) nicht getragen, weil sie nicht die Möglichkeit erhielt, den durch Bltzschlag beschädigten Fernseher untersuchen zu lassen. Mein Händler hatte nämlich den defekten Fernseher an einen portugiesischen Händler verkauft. Die Anschrift kannte er (angeblich) nicht. Von einer Verpflichtung, die Versicherungsgesellschft zuvor einzuschalten, wusste ich nichts. Das Gewitter fand am 1.6. 2018 statt. Schon am 2.6. 2018 wollte ich nicht mehr auf einen Fernseher zu verzichten und kaufte ein neues Gerät. Mein Händler meinte, auch nach einer Reparatur spiele dieser nicht mehr wie früher.

Trackbacks/ Pingbacks

  1. […] Oft ist zwar der so genannte Blitzschlag versichert, jedoch nicht das Risiko der Überspannung. Als Folge gehen viele Betroffene leer aus. Damit es nicht soweit kommt, empfiehlt sich eine Überprüfung der bestehenden Versicherung, um […]

Deine Meinung ist uns wichtig

*