Fahrräder über die Hausratversicherung absichern

Fahrraddiebstahl ist einer der häufigsten Gründe, weshalb die Hausratversicherung in Anspruch genommen wird. Allerdings verläuft die Schadensregulierung nicht immer so, wie es sich die Versicherungsnehmer ursprünglich vorgestellt haben. Bei der Regulierung von Fahrraddiebstählen gibt es gleich mehrere Gründe, weshalb Versicherer die Zahlung verweigern können.

Ein Grund, der von den Versicherern besonders häufig aufgeführt wird, ist der Diebstahl an einem Ort, an dem der Versicherungsschutz nicht greift. Viele Hausratversicherungen koppeln den Versicherungsschutz gegen Fahrraddiebstahl an den Versicherungsort bzw. den Wohnort. Teilweise gibt es zwar Erweiterungen, doch sobald das Fahrrad nach 22:00 Uhr gestohlen wird, greift der Schutz häufig auch nicht. Interessenten, die ihr Fahrrad gut über die Hausratversicherung geschützt wissen möchten, sollten sich daher genau auf dem Versicherungsmarkt umsehen oder – wenn eine Hausratversicherung bereits besteht – die Versicherungsbedingungen unter die Lupe nehmen. Auf diesem Weg ist es möglich, eine gute Versicherung auszuwählen oder den Versicherungsschutz gezielt anzupassen.

Einen wichtigen Punkt in diesem Zusammenhang stellt der Wert des Fahrrads dar. Schon häufiger wurden Versicherungsnehmer enttäuscht, weil der Versicherer einen vergleichsweise niedrigen Entschädigungsbetrag anbot. Zum einen kann dies an einer niedrigen Entschädigungsgrenze liegen, zum anderen an einem fehlenden Nachweis über den Fahrradwert. Der Versicherer legt bei der Regulierung großen Wert darauf, dass der Fahrradwert genannt wird. Dies ist jedoch nur möglich, wenn man die Rechnung vom Fahrradhändler aufbewahrt hat. Beim Fahrradkauf gilt daher: Unbedingt eine Rechnung ausstellen lassen und diese gut aufbewahren, damit man abgesichert ist und den Radwert im Schadensfall belegen kann.

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