Bei wertvollen Kunstgegenständen die Hausratversicherung ergänzen

Kunstgegenstände gelten heutzutage wieder als äußerst gefragt. Zu Beginn der Finanzkrise sahen sich zahlreiche Kunsteigentümer dazu gezwungen, ihre wertvollsten Werke zu verkaufen, um selbst finanziell über die Runden zu kommen. Es kam zu einem Überangebot, sodass die Preise gefallen sind. Inzwischen hat sich der Markt erholt. Um genau zu sein ist die Nachfrage sogar größer als je zuvor: Überkaufte Aktien- und Anleihemärkte sowie Währungskapriolen machen den Vermögenden schwer zu schaffen. So mancher Millionär zieht es daher vor, nicht am Geldmarkt zu investieren, sondern Kunst zu kaufen.

Doch auch der Erwerb von Kunst bringt gewisse Risiken mit sich – besonders wenn die Kunstwerke im eigenen Zuhause aufbewahrt werden. Dort sind sie zahlreichen Risiken ausgesetzt. Diese Risiken gilt es nicht zu unterschätzen. Ein Rohrbruch könnte beispielsweise dazu führen, dass ein Gemälde schwer beschädigt wird und dadurch seinen Wert verliert. Aber auch die Gefahr des Einbruchdiebstahls besteht.

So mancher Kunstbesitzer ist sich dieser Risiken nicht bewusst oder meint, über die Hausratversicherung ausreichend abgesichert zu sein. Allerdings sollte der Schutz einer Hausratversicherung nicht überschätzt werden – besonders wenn man sich im Besitz besonders wertvoller Kunstgegenstände befindet. Wie die „Rheinische Post“ in ihrer Onlineausgabe schreibt, ist häufig kein ausreichender Schutz gewährleistet, weshalb empfehlenswert sein kann, eine ergänzende Kunstversicherung abzuschließen.

Eines der größten Probleme besteht vor allem darin, dass wertvolle Kunstgegenstände die Versicherungssumme und somit auch den Beitrag erhöhen. Die Entschädigungsgrenzen sind jedoch begrenzt, weshalb ein Kunstobjekt unter Umständen nicht vollständig versichert ist. Dementsprechend ist es umso empfehlenswerter, den Schutz der eigenen Hausratpolice zu prüfen und ihn ggf. zu ergänzen.

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