Überspannungsschäden & Blitzschlag, was deckt die Hausratversicherung ab

blitz-hausDie meisten elektrischen Geräte, die man heutzutage in den privaten Haushalten vorfindet, gelten als relativ kostspielig. Zunehmend mehr Verbraucher setzen bewusst auf Qualität. Ob es dabei um Unterhaltungselektronik oder um Küchengeräte geht, ist im Grunde zweitrangig. Oftmals haben die Geräte in der Anschaffung viel Geld gekostet. Zudem gelten sie als relativ empfindlich. Moderne Elektronik kann bei Überspannung schwer beschädigt werden. Häufig sind die Geräte nach einem solchen Ereignis nicht mehr funktionsfähig.

Viele Leute nehmen an, dass derartige Schäden gar nicht so schlimm sind, weil sie über eine Hausratversicherung verfügen. Allerdings darf man sich hier nicht täuschen lassen: Nicht selten wird lediglich angenommen, dass ein solcher Schutz besteht – etliche Policen decken Schäden, die auf Überspannung zurückzuführen sind, jedoch gar nicht ab. Die Folge ist simpel: Der Versicherungsnehmer bleibt auf dem Schaden und den damit verbundenen Kosten sitzen.

Welche Art von Überspannung vorliegt bzw. auf welche Ursache derartige Schäden zurückzuführen sind, ist meist bedeutungslos. Denn selbst bei Blitzschlag müssen die Versicherer häufig nicht zahlen. Versichert ist standardmäßig nur der Blitzschlag, der Objekte unmittelbar beschädigt, indem sie beispielsweise in Brand gesetzt werden. Die Überspannung, die ein Blitz im Stromnetz eines Gebäudes erzeugen kann, ist im Versicherungsschutz oftmals nicht eingeschlossen.

Wer noch keine Hausratversicherung besitzt und sich auf der Suche befindet, sollte diesen Punkt berücksichtigen. Es gibt nämlich Versicherungen, die auch Überspannungsschäden standardmäßig einschließen. Am besten ist es, gleich eine solche Versicherung zu wählen. Bei einer bestehenden Hausratversicherung besteht ggf. die Möglichkeit, den Versicherungsschutz nachträglich zu erweitern oder per Versicherungswechsel an einen besseren Schutz zu gelangen.

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