Fahrrad-Diebstahl mit der Hausratversicherung wirklich absichern

fahrradFür ganz viele Leute ist das Fahrrad heutzutage wesentlich mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Nicht selten kommt es vor, dass das Fahrrad als Sportgerät eingesetzt wird. Dementsprechend sind die Radfahrer auch dazu bereit, für ein Mountainbike oder Rennrad einen größeren Geldbetrag zu investieren: Fahrräder, die mehr als eintausend Euro kosten, sind keine Seltenheit.

Ein solches Rad sollte auf jeden Fall versichert sein, schließlich käme ein Diebstahl ansonsten sehr teuer. Außerdem sind Fahrraddiebstähle keine Seltenheit. Wie die „ERGO Versicherungsgruppe“ mitteilt, kommt es statistisch gesehen zu rund 1.000 Fahrraddiebstählen am Tag. Die Aufklärungsquote ist äußerst ernüchternd, sie liegt unterhalb der Marke von 25 Prozent.

Die Absicherung kann auf unterschiedlichem Wege erfolgen. Im Wesentlichen existieren zwei Möglichkeiten: Entweder wird eine eigenständige Fahrradversicherung abgeschlossen oder es erfolgt der Einschluss des Fahrrads in die Hausratversicherung. Die ERGO-Versicherungsspezialisten raten zur zweiten Variante: Eigenständige Fahrradversicherungen gelten als vergleichsweise kostspielig. Weil die Hausratversicherung hingegen ohnehin benötigt wird, bietet es sich geradezu an, Fahrräder auf diesem Weg zu versichern.

Diesbezüglich ist anzumerken, dass je nach Versicherer große Unterschiede hinsichtlich der gebotenen Leistungen existieren können. Standardmäßig sind Fahrräder oftmals nur dann versichert, wenn sie aus der Garage oder einem abgeschlossenen Raum im Haus gestohlen werden. Dieser Schutz reicht jedoch nicht aus. Daher empfiehlt es sich, den Versicherungsschutz der Hausratversicherung zu erweitern, damit Fahrraddiebstähle, die sich an anderen Orten ereignen, ebenfalls als versichert gelten. Ebenso gilt es darauf zu achten, dass eine ausreichend hohe Entschädigungsgrenze festgesetzt wird. Nur so ist sichergestellt, dass man im Schadensfall nicht auf einem Teil der Kosten sitzenbleibt.

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