Tipp zur Hausratversicherung: Wohnungszustand regelmäßig dokumentieren

msIn den meisten Haushalten beläuft sich der Wert des Hausrats auf eine stolze Summe. Da wundert es auch nicht, dass die Hausratversicherung in Deutschland besonders häufig abgeschlossen wird: Mittlerweile wird sie stärker als die private Haftpflichtversicherung nachgefragt. Grund ist der weit reichende Schutz, der geboten wird.

Allerdings darf man die Hausratversicherung auch nicht überschätzen. Schon etliche Versicherungsnehmer wurden im Schadensfall schwer enttäuscht, weil der Versicherer keine große Entschädigung leisten wollte. Längst nicht immer können die Versicherungsnehmer alle entstandenen Schäden geltend machen. Dieser Thematik hat sich auch das Mieter Magazin des Berliner Mietervereins angenommen. Es wird empfohlen, die eigene Wohnung bzw. die Wohnräume des Gebäudes regelmäßig zu fotografieren und auf diese Art und Weise einen Nachweis zu schaffen, mit dessen Hilfe man später bzw. nach einem Schadensfall belegen kann, welche Gegenstände man besessen hat.

Im Falle eines Schadens können Fotonachweise eine sehr große Hilfe sein. Dies trifft insbesondere für Brandschäden zu: Nach einem Gebäudebrand ist das Ausmaß des Schadens oftmals so groß bemessen, dass man letztlich nur noch sehr schwer nachvollziehen bzw. mit Gewissheit sagen kann, welche Gegenstände sich in den Wohnräumen befunden haben und die gleichzeitig beschädigt wurden.

Ebenso rät der Mieterverein zu einer regelmäßigen Überprüfung des Wertes: Der Wert des Hausrats kann sich durch Neuanschaffungen und Verkäufe im Lauf der Zeit ändern. Deshalb ist es ratsam, zumindest einmal im Jahr eine Wertermittlung durchzuführen und anschließend zu überprüfen, ob man ausreichend versichert ist. Auf diese Weise lässt sich eine Unterversicherung sehr einfach verhindern.

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