Kunstwerke und Wertgegenstände häufig unterversichert

kunstDie meisten Menschen gehen davon aus, dass alle Teile ihres Hausrats mit Abschluss einer Hausratversicherung in angemessener Weise abgesichert sind. Bei Versicherungsvergleichen achten sie auf die Höhe der Versicherungssumme für Wertsachen und auf den Einschluss von Leistungen beispielsweise bei Überspannung oder Blitzschlag. In der Regel reicht dieser Schutz auch aus, um seinen Hausrat vor Alltagsgefahren zu schützen. Gerade wenn sich allerdings Wertsachen wie etwa Schmuck oder Kunstgegenstände in der Wohnung befinden gilt es, den Vertrag genau zu prüfen: Nicht immer sind auch die Wertsachen in ausreichendem Maße abgesichert.

Bei Wertsachen gibt es zwei Gefahren: Zum einen ist es möglich, dass ihr Wert die pauschale Versicherungssumme für Wertsachen von meist 10.000 Euo übersteigt. In diesem Fall würde die Assekuranz nur bis zur Höchstgrenze der Versicherungssumme in Leistung gehen, sollte ein Wertgegenstand beschädigt werden oder abhanden kommen. Sicherer ist es da, entweder eine individuelle Höchstgrenze für Wertsachen mit seiner Hausratversicherung zu verabreden – oder u.U. gleich eine Kunstversicherung abzuschließen. Die zweite Gefahr bezieht sich darauf, dass die Hausratversicherung nicht in jedem Fall in Leistung geht. Werden Wertgegenstände gestohlen ohne dass es zuvor zu einem Einbruch gekommen ist, verweigern die Versicherer im Regelfall eine Zahlung. Je nach Art der Wertgegenstände im Haushalt bietet es sich daher ab einen Wert von etwa 50.000 Euro an, eine Kunstversicherung oder eine Spezialversicherung abzuschließen. Die Versicherer dokumentieren zu Versicherungsbeginn den Zustand der Wertgegenstände und leisten beispielsweise auch bei Diebstahl, Nachlässigkeit oder mutwilliger Zerstörung. Spezialversicherungen stellen damit eine ideale Ergänzung der Hausratversicherung dar.

Einen Kommentar schreiben