Hausratversicherungen im Test
Die Stiftung Warentest nimmt in regelmäßigen Abständen Serviceleistungen und Produkte unter die Lupe um herauszufinden, ob diese tatsächlich halten was sie versprechen und welches Produkt bzw. welche Dienstleistung als empfehlenswert gelten kann. Diesmal im Test sind die Hausratversicherungen. Die aktuelle Untersuchung zeigt, dass teure Tarife nicht automatisch die besten sind – und dass es zwischen den einzelnen Tarifen und Anbietern erhebliche Unterschiede in Preis und Leistung geben kann. Ein Vergleich ist daher in jedem Fall empfehlenswert, will man sich gut und günstig versichern.
In ihrem aktuellen Test kommt die Stiftung Warentest zu einem erstaunlichen Ergebnis: Mehr als 100 Euro kann man oftmals bei einem Wechsel des Anbieters von Hausratversicherungen sparen – und das ohne Einbußen hinsichtlich des Leistungsumfangs hinnehmen zu müssen. Um ein möglichst breites Bild einzufangen nahmen die Warentester 134 Tarife von mehr als 70 Assekuranzen in vier unterschiedlichen Tarifzonen unter die Lupe. Wenig verwundert dabei die Erkenntnis, dass ein guter Versicherungsschutz gerade in Großstädten teuer werden kann – schließlich hängen die Kosten nicht nur vom Wert der Einrichtung und der Größe der Wohnung, sondern auch von deren Lage und der damit verbundenen Risikostatistik ab. Konkret heißt das: Da es in Großstädten mit erhöhter Kriminalität statistisch betrachtet zu mehr Straftaten wie etwa Diebstahl, Einbruch oder Vandalismus kommt, liegen hier die Beiträge höher als beispielsweise in ruhigen Kleinstädten oder ländlichen Gebieten. Umso wichtiger ist es, einen gründlichen Anbietervergleich vorzunehmen, um den günstigsten Schutz zu finden, der genau den geforderten Ansprücheng genügt.
Übrigens sind die teuersten Tarife keineswegs auch immer die besten: Längst nicht jede Police deckt beispielsweise Schäden durch den Diebstahl aus Fahrzeugen oder von Fahrrädern ab – zum Teil wird dafür auch ein Aufschlag fällig.

