Fahrrad-Diebstahl mit der Hausratversicherung wirklich absichern

7. März 2010

fahrradFür ganz viele Leute ist das Fahrrad heutzutage wesentlich mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Nicht selten kommt es vor, dass das Fahrrad als Sportgerät eingesetzt wird. Dementsprechend sind die Radfahrer auch dazu bereit, für ein Mountainbike oder Rennrad einen größeren Geldbetrag zu investieren: Fahrräder, die mehr als eintausend Euro kosten, sind keine Seltenheit.

Ein solches Rad sollte auf jeden Fall versichert sein, schließlich käme ein Diebstahl ansonsten sehr teuer. Außerdem sind Fahrraddiebstähle keine Seltenheit. Wie die „ERGO Versicherungsgruppe“ mitteilt, kommt es statistisch gesehen zu rund 1.000 Fahrraddiebstählen am Tag. Die Aufklärungsquote ist äußerst ernüchternd, sie liegt unterhalb der Marke von 25 Prozent.

Die Absicherung kann auf unterschiedlichem Wege erfolgen. Im Wesentlichen existieren zwei Möglichkeiten: Entweder wird eine eigenständige Fahrradversicherung abgeschlossen oder es erfolgt der Einschluss des Fahrrads in die Hausratversicherung. Die ERGO-Versicherungsspezialisten raten zur zweiten Variante: Eigenständige Fahrradversicherungen gelten als vergleichsweise kostspielig. Weil die Hausratversicherung hingegen ohnehin benötigt wird, bietet es sich geradezu an, Fahrräder auf diesem Weg zu versichern.

Diesbezüglich ist anzumerken, dass je nach Versicherer große Unterschiede hinsichtlich der gebotenen Leistungen existieren können. Standardmäßig sind Fahrräder oftmals nur dann versichert, wenn sie aus der Garage oder einem abgeschlossenen Raum im Haus gestohlen werden. Dieser Schutz reicht jedoch nicht aus. Daher empfiehlt es sich, den Versicherungsschutz der Hausratversicherung zu erweitern, damit Fahrraddiebstähle, die sich an anderen Orten ereignen, ebenfalls als versichert gelten. Ebenso gilt es darauf zu achten, dass eine ausreichend hohe Entschädigungsgrenze festgesetzt wird. Nur so ist sichergestellt, dass man im Schadensfall nicht auf einem Teil der Kosten sitzenbleibt.

Frühjahrsputz im Aktenordner: Darauf sollten Sie achten

6. März 2010

In der letzten Woche war er bereits zu spüren, der Hauch von Frühling: Die letzten Schnee- und Eisreste tauten, die Tage wurden wärmer, sogar die ersten Frühblüher zeigten sich in einigen Regionen Deutschlands. Auch wenn Tief “Yve” die Erinnerung an die letzten winterlichen Monate heraufbeschwört: Der Frühling ist nicht mehr weit. Damit einher geht bei vielen Menschen jedes Jahr ein besonderes Ritual, der Frühjahrsputz. Sobald sich der Winter verabschiedet, beginnt das große Reinemachen. Und das nicht nur in Wohnung, Garage, Keller und Hof, sondern auch in den Aktenordnern. Über ein Jahr sammeln sich viele Belege und Rechnungen, die es jetzt gilt, auszusortieren, um Platz für neue zu machen. Allerdings sollten angestaubte Aktenordner nicht einfach ausgemistet werden – viele Dokumente sollte man besser behalten statt sie zu früh wegzuwerfen. Zum einen spielen dabei Aufbewahrungsfristen eine Rolle, zum anderen aber auch Garantien. Darüber hinaus sollte man stets über alle Dokumente noch laufender Policen verfügen, um notfalls schnell reagieren zu können.

Im Hinblick auf die Hausratversicherung ist es zunächst einmal wichtig, alle Versicherungsunterlagen zusammen an einem sicheren Ort aufzubewahren. Da die Unterlagen im Falle einer Überschwemmung oder eines Brandes vernichtet werden können, bietet es sich an, sie außerhalb der Wohnung zu verwahren. Versicherungsbedingungen sollten laut der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg selbst dann nicht entsorgt werden, wenn sie bereits zehn Jahre alt sind. Zwar hat der Versicherte Anspruch darauf, sie neu zu erhalten – allerdings wird dafür bei manchen Assekuranzen eine Gebühr fällig und man kann nciht immer sicher sein, auch die richtigen Bedingungen zu erhalten. Ein Tipp am Rande: Wer bereits seit zehn Jahren und mehr über ein- und dieselbe Hausratversicherung verfügt, sollte bei Gelegenheit einen Versicherungsvergleich durchführen. Die Kosten für eine Hausrat-Police sind in den letzten zehn Jahren deutlich gesunken.
Neben den Versicherungsunterlagen gilt es selbstverständlich auch, sämtliche Rechnungen und Quittungen für Hausrat-Gegenstände aufzuheben. Zwar gilt generell, dass Belege bis zum Ablauf der Gewährleistungsfrist von zwei Jahren archiviert werden sollten. Handelt es sich jedoch um sehr hochwertigen Hausrat, ist es sinnvoll, die Belege auch weiterhin aufzubewahren, um im Schadensfall alle erforderlichen Nachweise problemlos und schnell erbringen zu können.

Orkantief Xynthia: Versicherer zahlen ab Windstärke acht

28. Februar 2010

Seit gestern wütet Orkantief Xynthia über Westeuropa. Insbesondere an der französischen und spanischen Westküste haben Sturmböen mit bis zu 175 Stundenkilometern erhebliche Schäden angerichtet, angefangen von Sturmschäden bis hin zu Überschwemmungen. Die Zahl der Unwetteropfer steigt auch jetzt noch stündlich. Seit heute hat Xynthia nun auch Deutschland erreicht und auch hier schlägt der orkanartige Wind eine Schneise der Verwüstung: Allein in Frankfurt/Main richteten Orkanböen von bis zu 115 Stundenkilometern erhebliche Schäden an. Die Polizei warnte vor Spaziergängen in den Wald und sperrte Parks und parkähnliche Anlagen sowie einige Straßen, weil u.a. aufgrund von umherfliegenden Ästen Lebensgefahr für die Bevölkerung besteht. Auch der Schienen- und Flugverkehr ist stark beeinträchtigt.

Angesichts der Heftigkeit dieses Sturms fragen sich viele Verbraucher, wer für finanziellen Ausgleich sorgt, sollte der Sturm Schäden an Haus und Hausrat verursachen. Während Schäden am Haus von der Wohngebäudeversicherung abgedeckt werden, springt die Hausratversicherung für Schäden am Hausrat ein. Sollte der Sturm also beispielsweise ein Fenster oder eine Tür zu Bruch gehen lassen und in der Folge entstehen Schäden am Hausrat (kaputte Vasen, kaputter Fernseher usw.), würden die Folgeschäden von der Hausratversicherung übernommen werden. Für Schäden an Fenstern oder verglasten Haus-, Balkon- und Terrassentüren kommt die Hausratversicherung jedoch in der Regel nicht auf. Wer dieses Risiko ebenfalls abdecken möchte, benötigt eine Glasversicherung, die im Regelfall als Zusatzversicherung zur Hausratversicherung angeboten wird. Die Glaszusatzversicherung deckt übrigens meist auch die Kosten ab, die für eine Notverglasung anfallen.

In jedem Fall wissen sollten Versicherte, dass die Assekuranzen für Sturmschäden erst ab Windstärke acht zahlen. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz empfiehlt, unmittelbar nach dem Schadensfall eine vollständige Liste aller zerstörten und beschädigten Gegenstände zu erstellen. Ergänzt werden kann die Liste im Idealfall mit Einkaufsbelegen, Foto- oder Filmaufnahmen und evtl. einem gemeinsam mit Nachbarn verfassten Protokoll der Sturmschäden.

Welche Hausrat-Versicherungsvariante soll’s denn sein?

27. Februar 2010

Wer sich erstmals zum Thema Hausratversicherung informiert oder derzeit einige Angebote miteinander vergleicht wird feststellen: Auf dem Hausrat-Versicherungsmarkt hat sich einiges getan. Statt einer einzigen Police bieten einige Assekuranzen mitlerweile gleich mehrere Versicherungsvarianten. Oftmals findet man auch einen Basisschutz, der durch optionale Zusatzpolicen weiter ausgebaut werden kann. Auf den ersten Blick scheinen diese Optionen sehr attraktiv, schließlich bestimmt jeder Versicherte auf diese Weise selbst, wie umfangreich und damit auch teuer der eigene Versicherungsschutz werden soll. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass die Angebote aufgrund der unterschiedlichen Sondertarife und Optionen deutlich schlechter als noch vor ein paar Jahren vergleichbar sind.

Ein Beispiel: Auf der Suche nach einer Hausratversicherung stößt ein Interessent auf das Angebot der DEVK. Statt einer Police erwarten ihn dort aber gleich mehrere Angebote. Neben der Hausratversicherung gibt es auch noch die Police Hausrat Plus, eine Elementarschadenversicherung, einen Haus- und Wohnungsschutzbrief und darüber hinaus auch noch eine Glas- und eine Reisegepäckversicherung.
Ein Blick in den Versicherungsumfang offenbart: Was man bei anderen Assekuranzen zum Teil mit einer Police abdecken kann, ist hier auf unterschiedliche Optionen verteilt. Die Hausrat Plus etwa umfasst auch Sengschäden und Diebstahl aus dem Kfz, der Schutzbrief hilft, wenn der Schlüsseldienst kommen muss.

Diese Verteilung der Leistungen hat zwei Effekte: Zum einen sind Verbraucher damit gezwungen, gleich mehrere Policen bzw. eine Police mit Zusatzprodukt abzuschließen. Zum anderen sind die Leistungen unter den einzelnen Assekuranzen auf diese Weise immer schwerer zu vergleichen. Dieser Trend ist übigrigens nicht nur bei Hausratversicherungen zu beobachten – Stiftung Warentest hat schon mehrmals darauf hingewiesen, dass sich Versicherungsprodukte aufgrund ihrer Tarifstruktur bzw. ihres unterschiedlichen Versicherungsumfangs generell immer schlechter vergleichen lassen. Im Zweifelsfall heißt es für den Verbraucher: Statt auf eigene Faust zu suchen ist es sinnvoller und deutlich zeitsparender, einen Vergleichsrechner oder gleich einen unabhängigen Versicherungsmakler zu Rate zu ziehen.

Hausrat in Gefahr durch großer Schneeschmelze?

21. Februar 2010

Langsam aber sicher zieht sich der Winter zurück, schon weist die vielerorts seit Dezember geschlossene Schneedecke grün-braune Lücken auf. Auch wenn für die nächste Zeit weiterhin Temperaturen um die null Grad und weitere Niederschläge erwartet werden – es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Schneemassen anfangen zu tauen. Für viele Menschen, die an Flüssen oder Auen leben heißt es dann hoffen, dass die Temperaturen nicht sprunghaft ansteigen und allzu viel Schnee mit einmal taut. Dann nämlich kann es gerade bei den Schneemassen dieses Winters zu großen Überschwemmungen kommen.

Plötzliche Schneeschmelze heißt oftmals, dass plötzlich auch aus kleinen Bächen reißende Flüsse werden und große Landstriche unter Wasser liegen können. Im schlimmsten Fall dringt das Wasser in die Häuser ein und verursacht dort Wasserschäden. Dazu braucht es mancherorts nicht einmal einen Fluss: Noch vor wenigen Wochen lagen viele Grundstücke in den Mittelgebirgen oder im Alpenraum unter meterhohen Schneemassen. Schmelzen die schnell weg, kann das Wasser in Kellerräume und durch Ritzen ins Haus dringen – auch dann ist ein Wasserschaden vorprogrammiert.
Viele Menschen gehen davon aus, dass bei Wasserschäden ihre Hausratversicherung für die entstandenen Schäden am Hausrat aufkommt. Aber weit gefehlt: Eine Hausratversicherung deckt lediglich Schäden aufgrund eines Wasserrohrbruchs ab. Schmelzwasserschäden fallen eher in das Ressort einer Elementarschadenversicherung. Wer unsicher ist, sollte sich in den nächsten Tagen bei seiner Hausratversicherung erkundigen, ob diese über eine Elementarschaden-Erweiterung verfügt.

Ein weiteres Risiko sind Schneemassen auf dem Dach, die ebenfalls in den nächsten Wochen tauen dürften. Hier besteht die Gefahr, dass der Schnee nur langsam taut und über Nacht immer wieder gefriert. Das jedoch belastet das Dach erheblich – Eis und nasser Schnee sind einfach deutlich schwerer als Schnee allein. Wer auf Nummer sicher gehen will sollte dafür sorgen, dass sein Dach schnellstmöglich geräumt wird, um einen Schaden am Dach zu verhindern. Wichtig: Nie selbst das Dach räumen, die Unfallgefahr ist extrem hoch! Besser ist es in einem solchen Fall, die Unterstützung von Feuerwehr oder Dachdecker in Anspruch zu nehmen.

Nicht für alles braucht man einen Fachmann…

20. Februar 2010

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen fallen im Haushalt kleinere und größere Reparaturen an. Mal geht es darum einen Dichtungsring zu wechseln, mal muss die Heizung repariert werden, mal Wasch- oder Spülmaschine. Gerade wenn es um größere und/oder kompliziertere Reparaturen geht, bei denen womöglich Spezialgerät benötigt wird, beauftragen die meisten Menschen einen Handwerker. Kleinere Reparaturen wie etwa der Ersatz eines Dichtungsringes oder einer Mischbatterie übernehmen Viele dagegen selbst, da sich Aufwand und Komplexität dabei meist im Rahmen halten. Was aber, wenn im Zuge oder in Folge der Reparatur ein Schaden am Hausrat entsteht? Leistet die Hausratversicherung dann auch?

Mit dieser Frage musste sich nun das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main beschäftigen. Im vorliegenden Fall tauschte eine Frau einen defekten Wasserhahn selbständig gegen ein Modell aus, das sie im Baumarkt erworben hatte. Die Armatur passte jedoch nicht zum drucklosen Boiler der Wohnung. In der Folge platzte der Boiler, was zu einem Leck und zu einem Wasserschaden führte. Die Hausratversicherung weigerte sich jedoch zu zahlen und verwies darauf, dass die Frau die Hilfe eines Fachmannes in Anspruch hätte nehmen müssen. Das jedoch verneinte das OLG: Ein Laie, so das Gericht, kann dem Hinweis am Boiler, “Achtung! Offenes Gerät”, keine installationstechnischen Besonderheiten entnehmen. Insofern war für die Frau auch nicht erkenntlich, dass sie einen Installateur hätte zuziehen müssen. Da auch sonst keine Warnhinweise zu finden waren, war die Frau, die lediglich den Wasserhahn wechseln wollte, im Recht und handelte keineswegs grob fahrlässig wie von der Versicherung unterstellt. Die Hausratversicherung muss in diesem Fall den Wasserschaden ersetzen.

Deutscher Ring muss aufgeteilt werden

14. Februar 2010

Ein jahrelanges Ringen soll nun ein Ende haben: Die Finanzaufsicht BaFin verlangt saubere Strukturen beim Deutschen Ring und erklärte in dieser Woche das beiderseitige Vetorecht der beiden beteiligten Partner für rechtswidrig. Im Klartext bedeutet das: Der Deutsche Ring muss zwischen zwei, mittlerweile verfeindeten, Parteien aufgeteilt werden.

Die Ausgangslage beim Deutschen Ring (DR) gestaltet sich wie folgt: Über immerhin achtzig Jahre präsentierte sich der Deutsche Ring als Universalversicherer, alle Versicherungen sollten unter einem Dach Platz finden. DR Leben und DR Sach gehören unter diesem Dach faktisch zum Versicherungsunternehmen Bâloise, die Krankenversicherung unter dem Markenname Deutscher Ring war zunächst ein Verein auf Gegenseitigkeit und befindet sich nun seit wenigen Monaten unter dem Dach der Signal Iduna. Die zum Teil undurchsichtigen Verflechtungen beider Konzerne unter dem Dach Deutscher Ring führte in den vergangenen Monaten zu so großen Spannungen, dass der Deutsche Ring nun vor seiner Zerschlagung steht. Derzeit sieht es so aus, dass der Markenname bei der Krankenversicherung und somit bei der Signal Iduna verbleiben wird, die Lebens- und Sachversicherungen werden wohl Bâloise zugesprochen werden und einen neuen Markennamen erhalten. Sollte sich für Versicherte eine Änderung ergeben, werden sich die Assekuranzen kurzfristig mit ihnen in Verbindung setzen. Eine schneller Änderung ist allerdings nicht zu erwarten: Im Gespräch mit der Financial Times Deutschland erklärte Signal Iduna-Chef Schulte, dass eine Trennung des Versicherungsgeflechts allein im IT-Bereich rund zweieinhalb Jahre dauern werde.

Die Hausratversicherung des Deutschen Rings umfasst neben dem üblichen Versicherungsumfang auch einen Schutz vor Elementarschäden und Rückstauschäden – auch bei grober Fahrlässigkeit. Ersatz wird bis zum Neuwert geleistet. Bei Neuabschluss winkt ein Schadenfreiheitsrabatt. Der Versicherungsschutz steht in zwei Varianten – Top- Schutz und Basis-Schutz – zur Verfügung.

Gut und sicher durch den Karneval

13. Februar 2010

Spätestens seit dem letzten Donnerstag, der Weiberfastnacht, ist es offiziell: Die Narren haben das Land übernommen und regieren nonstop bis zum Mittwoch. Für viele Deutsche ist die närrische Zeit einer der Höhepunkte des Jahres: Jetzt darf sich nach Herzenslust verkleidet und nach Belieben gefeiert werden. Die Faschings- bzw. Karnevalszeit ist in jedem Fall auch eine Zeit der Partys: Viele Menschen – insbesondere in den Faschingshochburgen Köln, Düsseldorf, Köln, Mainz, München und Südthüringen – geben entweder selbst Partys oder gehen jeden Tag zum Feiern aus. Nur zu gern vergessen sie im Eifer des Gefechts, auf notwendige Sicherheit zu achten, beispielsweise in Bezug auf ihren Hausrat.

Das Auto lassen verantwortungsbewusste Faschingsjünger hoffentlich stehen, wenn sie zu einer der vielen Feiern gehen – hier gilt es in Sachen Hausratversicherung lediglich zu beachten, dass Wertsachen & Co. nach Möglichkeit nicht im Auto und schon gar nicht offen präsentiert verbleiben sollten. Leider sind sich auch Einbrecher der Tatsache bewusst, dass Jecken derzeit in Feierlaune und häufig unterwegs sind. Diesen Umstand nutzen viele von ihnen aus um ganz ungestört Einbruchdiebstähle zu begehen. Jecken und Narren sollten also bei aller Partylaune darauf achten, die Wohnung immer verschlossen und gesichert zu hinterlassen – nur dann leistet die Hausratversicherung im Schadensfall Ersatz.

Interessant wird es auch dann, wenn die Party im eigenen Zuhause stattfinden soll. Zwar leistet im Schadensfall häufig die Haftpflichtversicherung des Schadensverursachers – es gibt aber auch jede Menge andere mögliche Schäden, die im Rahmen einer heimischen Party auftreten können und dann ein Fall für die eigene Hausratversicherung werden. Beispielsweise wenn Partygäste Wertgegenstände mitgehen lassen. Oder wenn Kerzen im Partykeller brennen, der Gastgeber aber nicht mehr darauf achtet und plötzlich die Wohnung in Flammen steht. Generell gilt: Mit ein bisschen Verantwortungsgefühl lässt sich die Karnevalszeit auch in Sachen Hausratversicherung gut und unbeschadet überstehen.

67rockwell-Studie: Marke und Preis entscheiden über Abschluss

7. Februar 2010

Glaubt man der aktuellen Studie des Hamburger Beratungsinstituts 67rockwell, wissen deutsche Versicherer durch die Bank nicht, nach welchen Kriterien Kunden ihre Versicherungsverträge abschließen. Die Assekuranzen – egal ob Hausratversicherung, Haftpflicht- oder Kfz-Versicherung – gehen im Regelfall davon aus, dass insbesondere eine besonders ansprechende Produktgestaltung und eine gute Beratungsqualität Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben. Die Studie, an der mehr als 1.000 Probanden teilnahmen, legt nun aber Anderes nahe: Demnach interessieren sich Versicherungskunden in erster Linie für den Preis und die Marke bzw. das Image einer Versicherung. Als besonders positiv und empfehlenswert gelten offenbar die Assekuranzen, die zum einen günstige Produkte anbieten, zum anderen aber auch als sicher und zuverlässig gelten.
Wichtig ist es daher für Versicherungsunternehmen, zum einen eine unverwechselbare Marke aufzubauen und andererseits bei den Preisen mithalten zu können. Unterscheiden sich Assekuranzen hinsichtlich ihres Images kaum, werden die Produkte, die sie bieten, für Kunden austauschbar, da sie schlichtweg keinen Unterschied zwischen Police A und Police B erkennen können. Insbesondere beim Erstkauf einer Versicherung spielt das subjektiv empfundene Preis-Leistungsverhältnis eine wichtige Rolle für die meisten Kunden.

Haben sich Versicherungskunden einmal für eine Assekuranz entschieden und sind sie mit ihrem Versicherungsunternehmen zufrieden, so die Studie, entwickeln sie eine besondere Markentreue. Anders gesagt: Haben Versicherungskunden eine Assekuranz einmal für gut befunden, wechseln sie die Versicherung vergleichsweise selten. Ob ein Kunde zufrieden ist, hängt u.a. vom Schadens- und Leistungsmanagement ab: Je komfortabler und reibungsloser die Regulierung im Schadensfall vonstatten geht, desto zufriedener zeigen sich die Kunden und desto eher sind sie bereit, bei einem Versicherer zu bleiben.
Die Konsequenz aus der Studie lautet zusammengefasst: Statt viel Geld in Beratung und Service zu investieren wären die Assekuranzen besser beraten, an ihrem Markenimage zu arbeiten und in Kostensenkungsmaßnahmen zu investieren.

Mit der Hausratversicherung im Versicherungspaket sparen

6. Februar 2010

Zu Beginn des Jahres haben etliche Versicherer neue Tarife eingeführt – unter anderem auch neue Angebote für Interessenten, die sich auf der Suche nach einer Hausratversicherung befinden. Bei näherer Betrachtung dieser Angebote fällt auf, dass der Trend zweifelsfrei in Richtung Kombi-Versicherung geht: Wer eine Versicherung im Paket mit weiteren Versicherungslösungen abschließt, kann von einem Paketvorteil profitieren, der sich häufig auch finanziell bemerkbar macht.

Mittlerweile gibt es eine beachtliche Anzahl an Versicherungsunternehmen, die entsprechende Pakete anbieten. Gerade im Immobilienbereich sind viele Paketangebote zu finden. Neben der Hausratversicherung sind in der Regel auch eine Wohngebäudeversicherung sowie eine Grundeigentümer-Haftpflichtversicherung eingeschlossen. Durch den Abschluss eines solchen Versicherungspakets erhält man als Versicherungsnehmer einen Rundum-Schutz der alle bedeutenden Risiken absichert.

Wie einleitend bereits angeschnitten wurde, zeichnen sich entsprechende Pakete unter anderem dadurch aus, dass sie einen Kosten- bzw. Beitragsvorteil mit sich bringen. Weil gleich mehrere Versicherungen zusammen abgeschlossen werden, zeigen sich die Versicherer erkenntlich und bieten den Versicherungsnehmern besonders attraktive Beiträge oder oftmals auch wertvolle Zusatzleistungen an.

Auf der anderen Seite gilt es vor Augenwischerei aufzupassen. Leider umfassen solche Versicherungspakete bei einigen Versicherern auch bestimmte Versicherungen, deren Leistungen nicht für jedermann attraktiv sind und letztlich den Beitrag nur unnötig erhöhen. Im Grunde kann der schöne Beitragsvorteil dadurch wieder verloren gehen. Daher ist es umso wichtiger, die einzelnen Versicherungspakete näher unter die Lupe zu nehmen und genau miteinander zu vergleichen. Dies ist zwar ein wenig mühselig, doch nur so kann sichergestellt werden, dass man die Hausratversicherung mitsamt den anderen Versicherungslösungen tatsächlich günstig abschließt.